Rocotos

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Rocotos sind unter den Chilis eine sonderbare Art. Ihre Blüten schimmern in einem kräftigen Lila. Rocoto Früchte haben die Form von kleinen, runden Äpfeln. Die Pflanzen wachsen stark verzweigt und ranken über den felsigen Boden von Bergen. Ihre Äste neigen zum Verholzen, weshalb Rocoto auch als Baumchili bezeichnet werden.

Rocotos stammen ursprünglich aus den kühlen Anden des heutigen Peru. Die spanischen Botaniker Ruiz López und Pavón beschrieben die Capsicum pubescens erstmals im Jahr 1790. Zwischen 1779 und 1788 untersuchten sie die Vegetation in den Ländern Peru, Bolivien und Chile.

Die Gewächse benötigen viel Zeit zum Wachsen. Ein Klima mit ausgeprägtem Tag und Nacht Temperaturgefälle ist für die Pflanzen wichtig – ganz so wie es bei uns in Deutschland der Fall ist. Während die meisten anderen Chilis bei Temperaturen unter 8 °C Schaden nehmen, können Rocotos minimalen Frost vertragen. Das heißt nicht, dass diese Capsicum pubescens Gewächse frosthart sind. Unter – 0,8 °C wird es für Rocotos besonders haarig.

Rocoto-Chilischoten haben ein dickes Fruchtfleisch und ihre schwarzen Samen sind unter den Chilis einzigartig.


Bild Rocoto Relleno Gericht

Rocoto Relleno Rezept

Rocoto Relleno ist eine peruanische Spezialität, die jeder Scharfesser probieren muss. Aus den höher gelegenen Landstrichen der Anden kommt diese ungewöhnliche Chilisorte. Ihre Früchte sehen aus wie kleine Äpfel und hat dickes Fruchtfleisch. Daher sind Rocotos ideal zum Befüllen mit Hackfleisch und Käse. Bemerkenswert an den Früchten der Capsicum pubescens ist ihre ganz eigene Schärfe. Kaum…weiter lesen…